Einteilungsmethoden
Wenn man an Dreads denkt, sieht man Menschen mit einer eindrucksvoll vollen Mähne vor sich. Um die zu bekommen ist der erste und allerwichtigste Schritt die Einteilung!
Viele glauben, dass es dabei hauptsächlich um die Menge der Dreads geht. Je mehr desto besser mag bei vielem gelten, bei Dreads sicher nicht.
Ziel ist es, die einzelnen Strähnen so zu setzen, dass sie dicht fallen und in etwa gleich dick und damit auch lang sind. Die Dreads der oberen Reihe müssen dabei in die Lücken der darunterliegenden fallen, damit die Kopfhaut nicht sichtbar ist.
Wie viele Dreads dabei entstehen hat dabei nur wenig Einfluss darauf, wie voll der Kopf am Ende wirkt. Besonders, da dünne Dreads tendeziell weniger gut filzen als dickere und damit gerade am Anfang weniger nach Dreads aussehen.
Vorab möchte ich sagen, dass alle Einteilungsmethoden ihre Vor- und Nachteile haben und nicht per se schlechter oder besser sind. Es sind einfach verschiedene Optionen. Ich persönlich erstelle am liebsten mitteldicke Dreads im Wabenmuster, da ich damit über die Jahre die besten Ergebnisse erzielen konnte.
Falls du jedoch eine andere Einteilungstechnik wünschst, passe ich mich aber gern deinen Wünschen an.
Wabenmuster
Die wohl bekannteste Einteilung ist das "Wabenmuster". Dabei teilte ich das Haar in Sechsecken ein, wie man es von Bienenwaben kennt.
Der Vorteil ist, dass die Dreads automatisch parallel versetzt fallen, gleichzeitig aber die Einteilung keine Spitzen hat, die stark ziehen könnten. Das Sechseck kommt von allen Einteilungsmustern dem Kreis am nächsten und so sind die Haare alle ähnlich stark unter Zug. Auch ist es bei der späteren Pflege einfacher, die losen Haare dem Dread zuzuordnen. Der Nachteil hierbei ist, dass es einige Übung braucht, das Muster sauber abzuteilen. Auch dauert die Prozedur im Vergleich zu den Anderen länger und sollte vorab gemacht und mit Gummis fixiert werden.
Rautenmuster
Eine andere Möglichkeit ist das "Rautenmuster". Dabei wird das Haar mit einem normalen Schachbrettmuster diagonal eingeteilt.
Es entstehen Rauten und die Dreads fallen automatisch parallel versetzt. Idealerweise wird auch hier vorab mit Gummis abgeteilt, es ist bei dieser Technik aber absolut kein Muss. Ein Nachteil kann sein, dass die Rauten an manchen Stellen des Kopfes länglich werden und dadurch die Haare aus den Spitzen ziepen können.
Versetztes Schachbrettmuster
Gerade Laien erstellen gern im "versetzten Schachbrettmuster". Dabei werden nach und nach Reihen abgeteilt und jeweils versetzt als Vierecke wie auf einem Schachbrett eingeteilt. Der Vorteil dabei ist, dass es schnell geht, kaum Übung erfordert und man die Einheiten nicht vorab abteilen muss. Ein Nachteil ist, dass die Dreads nach unten hin zwar dicht fallen, die Linien horizontal aber trotzdem gerade sind. Das kann gerade am Oberkopf ungünstig aussehen.
Erfahre mehr über die Erstellungsmethoden
Jetzt weißt du, wie deine Dreads eingeteilt sein könnten. Lies hier weiter über die...